Artikel zum Kopfschutz in der Produktion oder auch auf der Baustelle umfassen den klassischen Schutzhelm bis hin Multifunktionshelmen bei der Höhenarbeit oder Visieren zum Schutz des Gesichts.
Im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung hat der Arbeitgeber für jeden Arbeitsplatz zu eruieren, welche Gefährdungen für Mitarbeiter weder durch technische noch organisatorische Massnahmen vermindert werden können. Für diese Gefährdungen müssen Gegenmassnahmen getroffen werden. Hierzu gehört auch das Bereitstellen von persönlicher Schutzausrüstung (PSA). Kopfschutz wird immer dann obligatorisch, wenn folgende Gefahren gegeben sind:
Industrie-Kopfschutz wird in der Regel durch Schutzhelme und Anstosskappen gewährleistet. Es ist wichtig zu wissen, dass Anstosskappen einen vollwertigen Schutzhelm nicht ersetzen können. Sie schützen weder vor fallenden oder geworfenen Gegenständen, noch vor sich bewegenden oder hängenden Lasten. Der Schutzhelm muss exakt auf die Kopfgrösse seines Trägers angepasst sein, um einen vollwertigen Schutz bieten zu können. Es ist zu beachten, dass die Tragbänder unmittelbar auf dem Kopf aufliegen und das Kopfband anliegt, aber nicht drückt. Klett- und Drehverschlüsse erlauben eine besonders komfortable Anpassung des Kopfschutzes.
Zwei Normen legen fest, welche Funktionen Schutzhelme erfüllen müssen: Die EN 397 und die EN 50365. Kopfschutz nach EN 397 schützt in erster Linie vor fallenden Gegenständen und deren Konsequenzen, wie Kopfverletzungen oder Brüche. Optional erfüllen manche Modelle die Anforderung "Elektrische Eigenschaften". In diesem Fall bieten sie auch Schutz bei kurzfristigem, unbeabsichtigtem Kontakt mit spannungsführenden Teilen.
Entspricht ein Schutzhelm der EN 50365, verfügt er über elektrisch isolierenden Eigenschaften (Wechselspannung bis 1'000 V bzw. Gleichspannung bis 1'500 V). Zusammen mit anderer PSA verhindern sie eine gefährliche Körperdurchströmung im Kopfbereich. Im DENIOS Sortiment finden Sie Helme, die der EN 397 und EN 12492 ("Bergsteigerhelme") entsprechen.
Schutzhelme haben keine vorgeschriebene gesetzliche Haltbarkeitsdauer. Dennoch gibt es Richtwerte, die man berücksichtigen sollte, um sich und seine Mitarbeiter optimal zu schützen. Für Helme aus thermoplastischen Kunststoffen (z.B. aus PE, PP, PC, ABS, PP-GF, PC-GF) wird empfohlen, eine maximale Nutzungsdauer von vier Jahren nicht zu überschreiten. Helme aus duroplastischen Kunststoffen (z.B. PF-SF, UP-GF) sollten nach acht Jahren ersetzt werden.
Unabhängig von den Materialien ist die Witterungsbedingung und die Sonneneinstrahlung zu berücksichtigen. Ist ein Schutzhelm aufgrund hoher Sonneneinstrahlung sichtbar spröde, sollte man ihn möglichst schnell ersetzen. Die Sicherheit des Helmträgers steht an erster Stelle!
Ausserdem: Lassen Sie Ihren Helm nicht auf den Boden fallen! Denn wenn ein Schutzhelm einer starken, nicht vorgesehenen Belastung ausgesetzt ist, kann es zu nicht sichtbaren Haarrissen im Helm kommen, welche die Stabilität des Helms einschränken.
... die Helmfarbe insbesondere auf Baustellen genauen Aufschluss über den Träger des Kopfschutzes verraten kann? Dabei handelt es sich aber lediglich um ungeschriebene Regeln. Normiert oder standardisiert ist die Benutzung der Helmfarben nicht.
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